Welche Flächen lasse ich weiß?

    Zum Beantworten dieser Frage ergeben sich 3 Lösungswege.

     

    Weg Nr. 1:

    Lassen Sie nur die Stellen frei, an denen sich Glanzlichter und Reflektionen befinden. Tipp: Damit die weißen Stellen nicht zu regelmäßig und konturenartig wirken, können Sie versuchen diese an einzelnen Punkten stellenweise zu unterbrechen

     

    Weg Nr. 2:

    Dies ist mit Sicherheit der am schnellsten einleuchtende Weg. Hierbei werden die Stellen weiß gelassen, die auch von Natur aus weiß sind, z.B. weiße Gegenstände und Oberflächen. Man sollte dabei aber möglichst viel Wert auf die Schattierungen innerhalb der weißen Flächen legen. Denn nur durch die Schattierungen zusammen mit den Umgebungsfarben definieren sich die weißen Oberflächen.

     

    Weg Nr. 3:

    Weiß als freies Gestaltungselement - eindeutig der schwierigste Lösungsweg. Er erfordert viel Fantasie und eine gut ausgearbeitete Grundkonzeption. Als Anfänger schauen Sie sich hierfür am besten erst einmal einige fertige Aquarelle an, um einen ersten Eindruck von verschiedenen Möglichkeiten zu bekommen. Das Ganze soll aber nur zur Inspiration dienen, denn Sie sollen ja schließlich selber Ideen entwickeln. Der Vorteil bei dieser Arbeitsweise ist, dass man sehr schnell arbeiten kann, da die weißen Stellen den Verlauf zwischen den Farbflächen größtenteils verhindern. Allerdings sollte man im letzten Schritt doch auch hier und da Farbverläufe schaffen, um eine ausgewogene Gewichtung der Farben im Bild herzustellen.

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