Farbverläufe mit Nass-in-Nass-Technik

    Wenn Sie einen weichen Farbverlauf erzeugen wollen, dann versuchen Sie möglichst Nass-in-Nass zu malen, d.h. entweder Sie malen auf vorgenässtem Papier oder Sie vermalen die gerade erst frisch aufgetragene Farbe direkt wieder mit anderen Farben, so verlaufen diese ineinander. Halten Sie ein Tuch oder Küchenpapier bereit um überflüssiges Wasser abtragen zu können, falls zu viel Flüssigkeit benutzt wurde. Auch hier muss erst ausprobiert werden, welches Maß das richtige ist.

    Nass-in-Nass geplant mit Vorzeichnung?

    Wichtig bei der Nass-in-Nass-Technik ist, dass Sie sich schon bei der Vorzeichnung darüber bewusst sind, dass sie nicht genau festlegen könnten wie die Farben später ineinander verlaufen. Zeichnen Sie deshalb nur ganz grob vor.

    Details darstellen:

    Natürlich dürfen auch bei der Nass-in-Nass-Technik die Details nicht komplett fehlen. Diese werden immer im Nachhinein mit einem feineren Pinsel vorgenommen. Lassen Sie die Details aber nicht die Oberhand in ihrer Komposition gewinnen. Bei einem Aquarell ist weniger mehr.

    Unberechenbarkeit der Technik: Wenn Ihnen die Nass-in-Nass-Technik zu unberechenbar ist, nehmen Sie sich ein trockenes Blatt Aquarellpapier und arbeiten Schicht für Schicht mit den gewünschten Farben. Mit wenig Wasser trocknet die Farbe schnell auf und es lassen sich mehrere Schichten lasierend übereinanderlegen. Mir dieser Technik haben Sie mehr Sicherheit und können kontrollierter arbeiten.

    Schafe malen lernen Aquarell Malkurs - Werk: Max Struwe
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