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    Flip Cup

    Die Flip Cup-Technik hat große Ähnlichkeiten mit der Dirty-Pour-Methode: Auch hier wird die Farbe zuerst in einem gemeinsamen Behälter gesammelt. Der nächste Schritt erfordert etwas Geschick: Stellen Sie den Becher so auf den Untergrund, dass seine obere offene Seite senkrecht auf dem Keilrahmen steht. Dafür müssen Sie den Behälter in einer schnellen Bewegung umdrehen und auf dem Untergrund abstellen, damit die darin enthaltene Farbe nicht vorher schon aus dem Behälter läuft.

    Alternativ können Sie den Becher auch normal mit der Öffnung nach oben halten, den Keilrahmen wie einen Deckel auf den Becher setzen und das Ganze umdrehen, sodass der Becker kopfüber auf der Leinwand steht und sich die Farbe darauf ausleert. Welche dieser beiden Methoden Sie wählen, sollten Sie von der Größe des Bechers und des Untergrundes abhängig machen.

    Heben Sie anschließend den Becher langsam an und neigen Sie den Keilrahmen vorsichtig in verschiedene Richtungen, damit sich die Farbe fließend verteilen kann. Sie können auch direkt so viel Farbe verwenden, dass das ganze Bild mit Farbe bedeckt ist, sobald Sie den Becher anheben. Um noch erstaunlichere Effekte zu erzielen, können Sie auch mehrere Becher und viele kontrastreiche Farben gleichzeitig verwenden. Hierzu eignen sich am besten mehrere Farbfamilien, die konkurrierende Farbtöne haben. So entsteht eine sichtbare Farbkante im Bild.

    Stefan Schweihofer (Pixabay)
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