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    Smartphone vs. Kamera - Part 1

    Klein, aber handlich!

    Smartphones sind super handlich. Obwohl sie so klein sind, können sie wirklich viel. Aber auch nicht alles! Wenn es um die Kameraqualität geht, können Smartphones noch nicht mit richtigen Kameras mithalten. Smartphone-Kameras sind nur für simple Fotos gedacht, die höchstens in kleinen Formaten ausgedruckt werden. Wer bei den Formaten einen Schritt weiter gehen möchten, sollte sich überlegen, ob er sich nicht doch eine Kamera anschafft. Bei schlechten Lichtverhältnissen und/oder durch den Zoom verlieren viele Smartphone-Bilder an Schärfe und Qualität. Natürlich gibt es auch Objektive und andere Accessoires, die die Smartphone-Kamera um einiges optimieren. Doch selbst mit diesen Gadgets können die Smartphone-Kameras nicht mit Digitalkameras mithalten.

    Klar, es gibt Smartphone-Kameras mit über 100 Megapixeln, diese Modelle liegen aber in einer höheren Preisklasse. Und sind wir mal ehrlich: Man kauft ein Handy meist nicht nur wegen der eingebauten Kamera, denn dafür gibt es ja richtige Kameras!

    Zu bedenken ist aber, dass richtige Kameras viel größer und schwerer sind. Deshalb fällt eine Kamera immer auf. Für Personen, die eher unauffällig fotografieren möchten, gibt es zwar Kompaktkameras, aber im Vergleich dazu ist ein Smartphone viel unauffälliger. Ein Smartphone ist auch ganz anders aufgebaut als eine richtige Kamera, denn vieles ist automatisiert und einfach dargestellt, damit man sich schnell zurechtfindet.

    Übung macht den Meister!

    Für Einsteiger ist das Smartphone ein tolles Mittel, um sich mit den Grundkenntnissen der Fotografie zu beschäftigen. Dazu gehören Bildkompositionen oder das simple Geradehalten einer Kamera bzw. eines Smartphones. In vielen Smartphones sind dazu kleine Hilfen integriert, wie z. B. ein Raster, das man in der Kamera-App anzeigen lassen kann. Die Raster-Funktion gibt es auch bei einigen digitalen Kameras. Nur wenn man analog fotografieren möchte, muss man auf die Funktion verzichten.

    Meine 5 Tipps für die Smartphone-Fotografie:

    1. Raster

    Wer Schwierigkeiten hat, gerade Fotos zu schießen, sollte sich auf jeden Fall ein Raster anzeigen lassen! Selbst mit einem Stativ sollte die Rasterfunktion eingeschaltet sein, damit das Stativ auch wirklich gerade aufgestellt wird. Wenn das Bild trotzdem schief wird, könnt Ihr es notfalls später bearbeiten.

    2. Bildschirmhelligkeit

    Der Bildschirm darf nie zu dunkel sein! Wenn der Bildschirm dunkel ist, bedeutet das nicht, dass die Bilder dunkel sind. Es bedeutet vielmehr, dass Ihr nicht genau erkennen könnt, ob gewisse Stellen überbelichtet sind oder nicht.

    Überbelichtetes Foto und korrekt belichtetes Foto im Vergleich: 

    3. Tippen

    Liegt etwas nicht im Fokus? Oder ist ein Bereich zu hell? Dann tippt auf den Bereich, damit der Fokus darauf gelegt wird und der Bereich nicht mehr überbelichtet ist. Hilfreich ist hierbei auch die AE/AF-Sperre, die bei langem Tippen auf einem gewissen Punkt im Bild erscheint (bei iPhones). Mit dieser Funktion bleibt der Fokus auf einer bestimmten Stelle – Ihr könnt Euch so viel bewegen wie Ihr möchtet.

    4. Zoom

    Nicht den Zoom verwenden! Viele Smartphones haben keine gute Zoomfunktion und dadurch wird die Qualität der Bilder viel schlechter. Falls Ihr wirklich an etwas herranzoomen wollt, dann macht das erst später bei der Bildbearbeitung. Die Qualität der Fotos ist viel besser, als wenn Ihr die Zoom-Funktion der Smartphone-Kamera verwendet.

    5. Bearbeitung

    Leider ist die Realität oft nicht so farbenfroh, wie wir es gerne hätten. Deshalb gibt es die tolle Funktion der Bearbeitung! Wer sich mit Bearbeitungsprogrammen nicht so gut auskennt, kann sich zuerst in der Bearbeitungsfunktion in der Fotogalerie austoben/herantasten. Belichtung, Brillanz, Glanzlichter, etc. findet man auch in bekannten Bearbeitungsprogrammen!

    Falls Ihr alles mit dem Handy machen möchtet und gute Bearbeitungsapps sucht, dann findet Ihr hier spannende Infos dazu.

    Aufgenommen mit iPhone 8, 1.Bild: Ohne Bearbeitung, 2. Bild: Bearbeitung mit iPhone 8, 3. Bild: Bearbeitung mit Photoshop am Computer

    Übernächste Woche geht es mit Part 2 weiter, worin ich Euch über No-Gos zum Thema Smartphone-Fotografie erkläre. Ihr erahrt auch, für wen es sich lohnt, eine Digitalkamera zu kaufen. 

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