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    Der Faktor Mensch

    Menschen zu fotografieren bietet ganz andere Herausforderungen als die Fotografie mit unbelebten Gegenständen oder Tieren. Ein guter Portait-Fotograf muss irgendwie auch immer ein bisschen Psychologe sein:

    Wenn man sich selbst auf Fotos sieht, ist man meist überrascht. Diese Überraschung kann sowohl positiv als auch negativ ausfallen. Wir nehmen uns selbst oft anders wahr, als es uns Fotos zeigen, und manche Menschen entwickeln für sich irgendwann ein regelrechtes "Fotogesicht". Um gekünstelte Gesichtszüge zu vermeiden, kann es z.B. hilfreich sein, die Portraits nur „nebenbei“ zu machen und zwischendurch einfach die Umgebung zu fotografieren. Auch sollte die Situation zwischen Model und Fotograf möglichst entspannt und locker sein. Am besten genau so, dass man schon fast Ort und Zeit vergisst. Dies sollte man natürlich nicht wirklich tun, aber zumindest eine etwaige Atmosphäre erzeugen. Hierzu gehört es manchmal auch, die Menschen erst „einzuknipsen“, also sie so lange zu fotografieren bis sie selbst locker werden. Manchmal werden die Fotos auch besser, je mehr man zusammen scherzen kann.

    Menschen natürlich fotografieren lernen im Workshop für Fotografie. Foto: Charles Postiaux/Unsplash.
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