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    Vertikale Gebäudelinien: Ein Problemfall

    Um ein Gebäude komplett auf ein Foto zu bekommen, ist es häufig nötig, die Kamera leicht nach oben zu kippen. Das ist an sich wenig problematisch. Betrachtet man jedoch die Aufnahme, fällt auf, dass bei einer solchen Aufnahmeweise die vertikalen Linien zu kippen beginnen. Das heißt, sie bilden sich auf dem Foto nicht mehr als parallel ab, sondern laufen nach oben hin zusammen. Es sieht aus, als würde das Gebäude nach hinten wegkippen. Um diesen ungünstigen Effekt zu vermeiden, kann man entweder ein Tilt-Shift-Objektiv nutzen, das nach oben verschoben wird, sodass die Kamera in der Waagerechten bleiben kann, oder man entzerrt die Perspektive in der Nachbearbeitung.

    Oben ein Beispiel für kippende Linien in der Architektur, unten eine Aufnahme mit geraden Linien. Foto oben: Francesco Ungaro/Unsplash, Foto unten: Yang Jing/Unsplash.
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