• Foto: Mark Robertz

Gardasee

Wenn man wie Goethe die hohen Berge der Alpen fast überquert hat, öffnet sich vor einem ein kleines Binnenmeer und mediterranes Paradies: Italiens größter See empfängt einen mit Olivenhainen, Weinreben und Palmen an den Uferpromenaden. Zitronen werden heute zwar vor allem aus touristischen Gründen angebaut und haben nicht mehr die wirtschaftliche Bedeutung von einst, nichtsdestotrotz versinnbildlichen sie wie wenige andere Früchte die Sonne des Südens, die einen trotz des zum Teil kräftigen Nord- und Südwindes am See immer wieder erreicht. Neben Wandern, Klettern und Surfen am Nordufer, ist das flachere Südufer vor allem bei Sonnenhungrigen sehr beliebt. Aber trotz der zahlreichen Besucher gibt es sie auch hier, die kleinen Gassen und gemütlichen Cafés in kleinen Ortschaften. Orte mit mittelalterlichen Mauern und prachtvolle Villen zeigen die jahrhundertelange Bedeutung des Gardasees. Gleich drei Provinzen teilen sich die Ufer: Trentino, Verona und Brescia.

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