
Harald Killemann

Als Architekt und Zeichner betrachtet Harald Killemann den Stadtraum mit analytischem Blick. Zeichnen bedeutet für ihn, Strukturen zu erkennen und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Das Beobachten steht am Anfang jedes Blatts – ein konzentrierter Prozess, bei dem sich Formen und Details allmählich erschließen. Er versteht Zeichnen als eine Art visuelle Recherche: durch genaues Hinsehen entstehen Einsichten, nicht nur Bilder. Wenn eine Arbeit abgeschlossen ist, markiert sie den Endpunkt einer präzisen Auseinandersetzung mit Raum, Proportion und Atmosphäre.
Seine Arbeiten
Seine Grafiken entstehen aus direkter Beobachtung urbaner Räume. Skizzen und Aquarelle bilden die Grundlage, die Harald Killemann mit grafischen Elementen wie Schrift, Zeichen und Strukturen verdichtet. So entstehen Schichtungen, die Raum und Perspektive neu ordnen. Die Arbeiten bewegen sich zwischen spontaner Notation und konstruktiver Komposition. Jedes Blatt verbindet freie Geste und präzise Planung – eine Verbindung von Intuition und architektonischem Denken, die dem Stadtraum eine neue Lesbarkeit verleiht.
Vita
| 1955 | geboren in Kleve |
|---|---|
| 1974 | Berufsbildung/ - ausübung |
| 1979 | Architektur-Studium in Köln |
| Tutor für Baukonstruktion, Freihandzeichnen, darstellende Geometrie/Perspektive | |
| 1985 | freischaffendes Architekturbüro |
| 1987 - 1990 | Lehrauftrag Freihandzeichnen, Aktzeichnen, Radieriung |
| Ausstellungen: Deutsches Kulturinstitut Venedig, Italienisches Kulturinstitut Köln, Galerie Becker Kleve | |
| Ankauf seiner Zeichnungen durch die Grafische Sammlung des Landes NRW | |
| seit 2022 | Ruhestand mit noch mehr Zeit zum Zeichnen |





