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  • Foto: Open Eyes pixabay

Spiekeroog - Durchatmen, auftanken

Nur sechs Kilometer vom Festland entfernt und doch eine andere Welt: Mitten im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer liegt das Nordseeheilbad Spiekeroog.

Salzwiesen, kleine Wäldchen, eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt umgeben von 15 Kilometern feinem Sandstrand. Hier können Sie den Alltag hinter sich lassen. Sie atmen klare Nordseeluft und genießen eine Oase ohne Autoverkehr, Lärm und Stress. Auf Spiekeroog gehen die Uhren langsamer. Die Insulaner sind eher wortkarg, und Speisekarten werden vom Fang des Tages und von dem bestimmt, was die Fähre gebracht hat. Wenn etwas aus ist, ist es aus. Weit weg ist das Überangebot, das wir alle gewohnt sind, weit weg ist auch die Hektik und der Autoverkehr. Zwischen uns und dem Festland liegen nun 45 Minuten Fahrt mit der Fähre, und schon auf dem Schiff schaltet man um auf 'Erholung'.

Der scheinbar endlose Strand ist ein Paradies für Sonnenanbeter und Spaziergänger. Oder Sie bummeln durch das malerische Inseldorf mit seinen alten Friesenhäusern.

Die grüne Insel

Spiekeroog besitzt einen vergleichsweise großen Baumbestand, der auf den Ostfriesischen Inseln eine Besonderheit darstellt. Die Wäldchen gaben dem Eiland auch den Beinamen „Grüne Insel“. Erstmalig erwähnt wurde die Insel 1398 unter dem Namen „Spiekeroch“. Zu dieser Zeit war sie ein Versteck von Piraten, die von den Inselbewohnern unterstützt wurden. 1625 lebten ganze 13 Familien auf Spiekeroog, die ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft, Fischfang und das Herstellen von Muschelkalk bestritten. Später gewannen Walfang und Schifffahrt an Bedeutung.

Erst ab 1820 kamen Feriengäste nach Spiekeroog. Um ihnen den Weg durch die Dünen zum Strand zu ersparen, wurde 1885 eine 1,7 km lange Pferdebahn eröffnet.

Atelier: Unser Atelier befindet sich im Haus des Gastes: Noorderpad 25

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