Drehtour quer durch Deutschland: 4 neue YouTube-Videos in Arbeit!

Hier berichtet unsere artistravel-Foto-Expertin und Kamerafrau Krizia vom artistravel-Roadtrip, bei dem sie neue YouTube-Videos mit unseren Dozenten Angela Sommerhoff, Sabine Nögel, Jan Phillipp Schwarz und Hinrich Schüler gedreht hat. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen!
Mein erster artistravel-Roadtrip
"Wenn man mit 22 Jahren ein Auto bis unters Dach mit Stativen, Lampen und Kameras vollpackt und damit über 1.000 Kilometer durch Deutschland fährt, klingt das erstmal nach Abenteuer – und ein bisschen auch nach Überforderung. Genau so hat sich unsere YouTube-Drehtour für die neuen artistravel-Videos angefühlt: intensiv, aufregend und voller unerwarteter Momente.
Mein Roadtrip begann in Bochum und führte mich quer durch Deutschland: über Düsseldorf, Stuttgart und München bis nach Bad Tölz. Mit im Gepäck: ein Zentner Technik, viele Ideen und die Vorfreude auf Begegnungen mit unseren Dozenten.
Was als reine Produktionsreise geplant war, wurde schnell viel mehr als das: eine Mischung aus Kreativarbeit, Improvisation und sehr persönlichen Begegnungen.
Zwischen Kofferraum und Kreativwelten
Mein persönliches Highlight dieser Reise war definitiv Bad Tölz. Wenn man zum ersten Mal so nah vor den Bergen steht und die Schneekappen sieht, hält man unweigerlich kurz inne. Gleichzeitig hat mich auch Stuttgart überrascht, im besten Sinne. Diese Stadt im „Kessel“ wirkt auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar, und dann steht man plötzlich vor diesen wunderschönen alten Villen und merkt, wie viel Atmosphäre dort steckt.
Begleitet wurde ich auf der gesamten Tour von meiner Mutter. Während ich mit Kamera und Licht im Einsatz war, hat sie im Hintergrund gearbeitet: manchmal im Auto, manchmal im Hotel. Diese kleinen Momente dazwischen, die Gespräche auf langen Autofahrten durch Bayern, haben der ganzen Reise eine Erdung gegeben, die ich bei Drehtagen, die auch mal neun Stunden dauern konnten, wirklich gebraucht habe.
Die größte Herausforderung: Nähe vor der Kamera schaffen
Wie immer ging es bei der Produktion nicht nur um das reine Vermitteln von Wissen, sondern auch um das, was unsere Kurse ausmacht: die persönliche Handschrift, das Gespür für Details und die Freude am kreativen Prozess.
So sehr ich die Technik liebe: die eigentliche Herausforderung lag ganz woanders. Es war nicht das Schleppen der 25-Kilo-Lampenkoffer, auch wenn mein Rücken da durchaus anderer Meinung ist. Es war die Rolle als „Director“ in sehr persönlichen Räumen. Wir waren zu Gast in Ateliers, die oft kleiner und intimer sind, als man sie sich vorher vorstellt. Man betritt die kreative Welt von Menschen wie Angela Sommerhoff oder Jan Philipp Schwarz (JP), die teilweise Jahrzehnte mehr Lebenserfahrung mitbringen als man selbst. Und trotzdem spielt das Alter plötzlich keine Rolle mehr.
Am Anfang steht oft ein höflicher, fast distanzierter Handschlag. Die Dozenten sind konzentriert, manchmal auch nervös, wollen alles richtig machen. Und genau in diesen Momenten passiert das eigentlich Spannende: Das Perfekte beginnt zu bröckeln und macht Platz für das Echte.
Bei Hinrich Schüler etwa explodierte mitten im Dreh eine Sprühflasche und setzte kurzzeitig das Atelier unter Wasser – ein Moment, der so nicht planbar ist, aber genau deshalb später zu einem dieser kleinen „Easter Eggs“ wird, die unsere Videos so lebendig machen. Auch mit Sabine Nögel entstanden genau diese offenen, spontanen Momente, in denen Technik zur Nebensache wird.
Vom Handschlag zur Umarmung
Mit jedem Drehtag hat sich etwas verändert. Aus anfänglicher Professionalität wurde Vertrautheit, aus Konzentration wurde Leichtigkeit. Man merkt, wenn die Stimmung umschwingt: wenn Menschen anfangen, sich nicht mehr zu „präsentieren“, sondern einfach sie selbst zu sein.
Und genau dieser Moment ist für mich der wichtigste überhaupt: Wenn aus einem förmlichen Handschlag irgendwann eine Umarmung wird, weiß ich, dass etwas gelungen ist. Dann war ich nicht nur die Person hinter der Kamera, sondern diejenige, die einen Raum geschaffen hat, in dem echte Begegnung möglich wurde.
Mehr als Tutorials
Am Ende dieser Reise ist etwas geblieben, das über einzelne Drehtage hinausgeht. Natürlich haben wir viel Material produziert, viele Techniken eingefangen und zahlreiche kreative Prozesse dokumentiert. Aber eigentlich geht es um etwas anderes: um Menschen, die für das brennen, was sie tun. Diese Leidenschaft ist nicht inszeniert, sie passiert einfach. Und genau das spürt man in jedem einzelnen Video.
Unsere Drehtour hat uns durch kreative Werkstätten, private Ateliers und beeindruckende Landschaften geführt. Zwischen Chaos, Konzentration und ganz viel Herz sind Aufnahmen entstanden, die mehr sind als reine Tutorials: Sie sind kleine Fenster in kreative Lebenswelten.
Bayern, Stuttgart, München, Düsseldorf: es war intensiv, manchmal anstrengend, oft überraschend und am Ende vor allem eines: unglaublich bereichernd. Die Speicherkarten sind voll, und ehrlich gesagt ist es das Herz auch ein bisschen."
Danke an Krizia für den schönen Reisebericht!
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Dranbleiben lohnt sich!
Wenn Du also Lust auf neue kreative Impulse, spannende Techniken und frische Inspiration hast, lohnt es sich, regelmäßig vorbeizuschauen. Unsere Drehtour hat jede Menge Material hervorgebracht. Wir freuen uns darauf, es schon bald mit Dir zu teilen!
Bleib' gespannt!


