
Kursbeschreibung
Venedig ist weit mehr als Gondeln, Palazzi und Postkartenmotive. Die Stadt lebt von ihren Gegensätzen: vom geschäftigen Treiben auf den Märkten, von stillen Gassen und alltäglichen Begegnungen, von großer Kunst, handwerklicher Tradition und einer Architektur, die sich immer wieder neu im Wasser spiegelt. Genau diese Vielfalt bildet den Ausgangspunkt dieses Fotokurses.
Gemeinsam erkunden wir unterschiedliche Seiten der Lagunenstadt und entwickeln aus Beobachtungen, Situationen und Lichtstimmungen eigenständige Bildideen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die technische Perfektion um ihrer selbst willen, sondern die gestalterische Absicht: Was möchte ich zeigen? Welche Wirkung soll das Bild entfalten? Und wie lassen sich Perspektive, Ausschnitt, Licht, Farbe und Bewegung bewusst dafür einsetzen?
Der Rialtomarkt mit seinen Fischständen, Waren, Händen und Begegnungen bietet ideale Voraussetzungen für eine lebendige fotografische Reportage. In San Polo verdichten sich Marktleben, historische Architektur und venezianischer Alltag zu kleinen visuellen Geschichten. In Cannaregio und rund um das Ghetto begegnen uns ruhigere Kanäle, Werkstätten, Bars, Bewohner und Passanten – ein ergiebiges Feld für respektvolle Streetfotografie und aufmerksames Beobachten.
Castello, die Via Garibaldi und das Umfeld des Arsenale verbinden Nachbarschaftsleben mit monumentaler Architektur und maritimen Spuren. Hier beschäftigen wir uns mit Maßstab, Rhythmus und dem Verhältnis von Mensch und gebautem Raum. Dorsoduro, unser unmittelbares fotografisches Umfeld, eröffnet weitere Themen: die Zattere, das Squero di San Trovaso, der Campo Santa Margherita, schmale Brücken, weite Uferlinien und das wechselnde Licht über dem Giudecca-Kanal.
Auch die Kunst spielt eine zentrale Rolle. In ausgewählten Museen und Kunsträumen geht es nicht darum, Meisterwerke lediglich zu reproduzieren. Viel spannender ist die Frage, wie aus der Beziehung zwischen Kunstwerk, Raum, Licht und Betrachter eine eigene fotografische Aussage entstehen kann.
Der Frühherbst zählt zu den schönsten Jahreszeiten für die Fotografie in Venedig. Das warme Licht verleiht den Fassaden eine besondere Tiefe, während die tiefere Sonne morgens und am späten Nachmittag für lange Schatten, weiche Kontraste und stimmungsvolle Spiegelungen in den Kanälen sorgt. Belebte Plätze wechseln sich mit ruhigen Gassen ab, und die spätsommerliche Atmosphäre bietet ideale Voraussetzungen, um das Leben der Stadt ebenso einzufangen wie ihre zeitlose Architektur.
Während der Fotowalks werden alle Teilnehmenden individuell begleitet. Bildideen, gestalterische Entscheidungen und technische Fragen werden direkt vor Ort besprochen, sodass der Lernerfolg bereits beim Fotografieren entsteht. Die täglichen Bildbesprechungen vertiefen das Erlebte, schärfen den Blick und unterstützen dabei, den eigenen fotografischen Ausdruck weiterzuentwickeln.
Zielgruppe: Der Kurs richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene. Im Vordergrund stehen individuelle Betreuung, bewusste Bildgestaltung und die Freude am Entdecken.
Kurszeiten: Die Kurszeiten werden flexibel mit der Gruppe abgestimmt. Licht, Wetter und die jeweilige Motivsituation werden in die Planung einbezogen.
Organisatorisches: Wir sind viel zu Fuß unterwegs und nutzen für weiter entfernte Ziele die Vaporettos. Bequeme, wetterangepasste Kleidung und leichtes Fotoequipment sind empfehlenswert.

Dabei steht für ihn weniger die Technik im Mittelpunkt als die Idee hinter dem Bild: der Moment, in dem eine Beobachtung zur fotografischen Aussage wird. Christian Frank liebt es, über Bilder zu sprechen, Perspektiven zu öffnen und gemeinsam neue Blickwinkel zu entdecken – immer wertschätzend, inspirierend und mit Freude an der Vielfalt fotografischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Einmalig auf der Welt
Eine Stadt voll von spannungsumwobener und auch tragischer Geschichte, die einem auf Schritt und Tritt begegnet. Die Paläste, die unzähligen Brücken, das Labyrinth der Gassen lässt Venedig wie ein Gemälde aus einer längst vergessenen Zeit erscheinen. Nur um San Marco brodelt die Lagunenstadt wie eine geschäftige Metropole. Kulturfreunde lustwandeln zwischen Peggy Guggenheim, Seufzerbrücke und Palästen hin und her. Venedig ist hauptsächlich eine Stadt der Fußgänger mit romantischen und kleinen Gassen und Plätzen. Eine Stadt, wie es sie kein zweites Mal auf der Welt gibt.Atelier im Hotel
Centro Culturale Don Orione Artigianelli
Anreise
Ab dem Flughafen gibt es folgende Anreisemöglichkeiten:
- am schönsten mit dem Alilaguna -Boot (ca.70-90 Min./ Hin-u. Rückfahrt) direkt vom Flughafen bis Station Zattere (ca. 200 m bis zum Hotel)
- am preiswertesten mit dem Bus (ca. 20 Min.) bis zum Busbahnhof Piazzale Roma
- Vom Busbahnhof Piazzale Roma zum Hotel ‚Centro Culturale Don Orione‘
- zu Fuß ( ca. 1,5 km)
- per Schiff mit dem Wasserbus Vaporetto von Piazzale Roma zur Station Zattere (Linie 5, 1 oder 6)
Das Hotel liegt ganz nah an der Station Zattere. Von hier sind es noch ca 300 m. Gleich rechts an der Kirche St. Agnese vorbei und dann links in die Strasse Rio Tera Foscarini einbiegen.
Tipp: Da ein ein Tages-Ticket für den Wasserbus teuer ist, lohnt es sich, ein 5-oder 7- Tages-Ticket an einer Vaporetto Station, z. B. Piazzale Roma; Accademia oder gleich am Flughafen zu kaufen
Detaillierte Anreisebeschreibung zum Centro Culturale als PDF herunterladen
Zur Website des Hotels
Leistungsbeschreibung
Land: Italien
Ort: Venedig
Unterkunft: Centro Culturale Don Orione Artigianelli
Atelier: Atelier im Hotel
- Kurs mit Einzelzimmer (6ÜF/EZ/Kurs) /€ 1649.00
- 1 × 25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
- 1 × 6 Übernachtungen Einzelzimmer mit Frühstück
- Kurs mit Doppelzimmer (ohne 2. Kurs) (6ÜF/DZ/Kurs) /€ 2269.00
- 1 × 25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
- 1 × 6 Übernachtungen Doppelzimmer mit Frühstück, 2 Personen
- Kurs mit Doppelzimmer (mit 2. Kurs) (6ÜF/DZ/Kurs) /€ 2938.00
- 2 × 25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
- 1 × 6 Übernachtungen Doppelzimmer mit Frühstück, 2 Personen
Die Anreise ist Sonntag, 05.09 und die Abreise Samstag, 11.09.
Der Kurs geht von Montag, 10:00 Uhr bis Freitag.
Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Kurs beträgt: 6 Personen. Sie muss bis 2 Wochen vor Kursstart erreicht sein.
Die Maximalteilnehmerzahl für diesen Kurs liegt bei 12 Personen.
Eine Materialliste finden Sie als PDF unter der Kursbeschreibung.
Kurszeiten: Die Kurszeiten werden flexibel mit dem Dozenten geregelt und den Lichtverhältnissen und Witterungsbedingungen individuell angepasst.
Wir werden teilweise morgens sehr früh und abends sehr spät fotografieren.
Die Sprache des Kurses ist: Deutsch.
Nur in der Rechnung aufgeführte Leistungen sind inklusive. Es können vor Ort ggfs. Kurtaxe, Parkplatz Gebühren anfallen. Wir bieten unsere Reisen ohne Transferleistungen an.
Wenn Sie mit der Bahn oder den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder wenn Ihre Mobilität aus anderen Gründen eingeschränkt ist, sprechen Sie uns bitte bei der Buchung darauf an. Wir klären dann mit Ihnen, ob Kurs-Konzept und Hotelzimmer bzw Atelierräume für Sie geeignet sind.
So gibt es beispielsweise einige Kurse, die gute Mobilität zu Fuß oder mit einem Fahrrad erfordern.
Für Exkursionen können vor Ort Fahrgemeinschaften gebildet werden.



