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    Meditierendes Zeichnen: Zentangle - Enstpannen auf ganzer Linie

    Stresssituationen können sehr auf die Psyche schlagen, „sich nicht so stressen“ ist leichter gesagt als getan. Die Art, Meditation und Zeichnen zu verbinden, ist gut machbar und da die Hände etwas zu tun haben, für viele leichter einzubauen als „nur“ Meditation. Das Ganze hat sogar einen Namen: Zentangle.

    Simpel gesagt ist Zentangle die Kombination aus Entspannung und dem Schaffen kleiner Kunstwerke. Dazu muss man nicht maßgeblich talentiert sein oder Erfahrung im Zeichnen haben – es soll dabei helfen, den Kopf abzuschalten, indem man die Hände beschäftigt und endlich mal loslassen und entspannen zu können. Für unerfahrene Künstler ist es sogar besonders geeignet, da Zentangle oft schöne Ergebnisse und Erfolgserlebnisse bereithält. Die Erfinder dieser Technik sind Rick Roberts, ehemaliger Mönch, und Maria Thomas, eine Künstlerin aus den USA. Beide haben also ihre Tätigkeiten und Fachbereiche miteinander verbunden.

    Eine genaue „Anleitung“ gibt es hierbei wohl nicht, da es kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt beim Versuch sich zu entspannen. Es gibt allerdings eine klassische Art und Weise wie Zentangle funktioniert.

    Da alleine die Tatsache, vor einem leeren Blatt zu sitzen Druck erzeugen und stressen kann, kann es helfen, vor dem tanglen die Fläche auf dem Blatt zunächst aufzuteilen. In diese Aufteilung werden dann Muster gemalt; hierbei gibt es fünf Grundstriche: ein Punkt, eine S-förmige Linie, ein Kreis, eine Kurve oder einfach eine gerade Linie. Dann kann das tanglen beginnen. Um diese Grundstriche herum zeichnet man sich wiederholende Muster, Striche und Linien, macht also immer wieder die gleichen Bewegungen, die man mit dem Auge verfolgt. Man denkt weder über den nächsten Schritt oder die nächste Linie nach, noch plant man ein Endergebnis – man zeichnet einfach und zieht Linien.

    Das beansprucht im Übrigen die rechte Gehirnhälfte (zuständig für kreative Prozesse), durch die vollkommene Konzentration auf immer dieselben Bewegungen und das gleichzeitige Schaffen eines kleinen Kunstwerks, ist man in der Lage alle anderen Gedanken abzustellen und somit zur Ruhe zu kommen. Soweit die Theorie des meditativen Zeichnens.

    Dafür benötigt man übrigens gar nicht viel. Ein Stück Papier oder eine andere zu bemalende Oberfläche, und einen Stift (besonders geeignet ist hier ein Fineliner, aber auch Bleistifte oder Kugelschreiber kann man verwenden).

    Es gibt hier also kein „Richtig“ und kein „Falsch“, das Ziel ist Entspannung. Dennoch kann man seine Fähigkeiten ausbauen, zum Beispiel in einem unserer Malkurse zum Thema Zentangle.

    Amanda Reynolds (Pixabay)
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