Ölpastelle und Aquarellfarben

    Ölpastelle lassen sich natürlich auch mit anderen Medien kombinieren, z. B. kann man gut mit Untermalungen arbeiten. Hierfür eignen sich sowohl Wasserfarben, als auch Aquarell oder ein lasierender Acrylfarbenauftrag. Durch eine solche Mischtechnik, erhalten die Farben oft eine stärkere Farbigkeit und eine weitaus beeindruckendere Tiefenwirkung. Worauf man hierbei allerdings Wert legen sollte, ist die Wahl eines geeigneten Papiers. Bei Wasser- und Aquarellfarben empfiehlt sich ein Aquarellpapier mit einer Stärke von mindestens 300g/m² damit sich das Blatt nicht wellt. Bei Acryluntermalungen nehmen Sie am besten ein Acrylpapier mit einer Stärke von ebenfalls mindestens 300g/m².
    Es gibt unter anderem auch Ölpastelle, die wasservermalbar sind. Wenn man diese nun auf einem zuvor mit Wasserfarben angelegtem Bild anwendet (z.B. um Details noch stärker herauszuarbeiten), so lassen sich die unterschiedlichsten Effekte erzielen. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Wasserfarben noch nicht vollständig angetrocknet sind und das Papier noch eine gewisse "Grundfeuchte" aufweist.
    Als Freund des Experimentierens können Sie die Sticks auch bevor Sie loslegen für ein paar Minuten ins Eisfach legen, oder Sie wärmen den Untergrund kurz vorher einfach einmal leicht an. Durch die veränderten Temperaturen, verändert sich auch die Art und Weise mit der sich die Pastellsticks verarbeiten lassen. Ausprobieren ist auch hier wieder erste Priorität! 

    Malen und Zeichnen Lernen Ölpastell Aquarell Werk: Karin Kuthe
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