Objektivtypen: Das Makroobjektiv

    Makroobjektive sind mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2 oder 1:1 klassischerweise für den Nahbereich geschaffen. Doch was vielen Menschen nicht bewusst ist: Durch ihre hohe Kontrastleistung und Auflösung, ihre relative Lichtstärke und weil sie nicht verzeichnen, sind sie auch sehr gut für Fernaufnahmen einsetzbar. Das heißt, ein 100-mm-Makroobjektiv ist gleichzeitig auch ein gutes 100-mm-Teleobjektiv. Bei Nahaufnahmen sollte man bei der Auswahl der Brennweite gut überlegen: Mit sehr kurzen Brennweiten muss man sich auch sehr nah an das Motiv heranbewegen, was oft Probleme mit Schatten und Ausleuchtung verursacht und lebende Motive unter Umständen in die Flucht schlägt. Eine solide Wahl wäre aber beispielsweise eine Brennweite von 100 mm.

    Weitere Tipps zur Makrofotografie gibt es in den Fotokursen von Kyra und Christian Sänger oder im Buch "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis" vom Rheinwerk Verlag.

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