Objektivtypen: Das Fisheye-Objektiv

    Das Besondere an Fisheye-Objektiven ist, dass sie mit bis zu 220° Bildwinkel einen besonders weiten Raum erfassen können. Das 220°-Fisheye fotografiert sogar etwas nach hinten, gebräuchlicher sind jedoch Varianten mit „nur“ 180° Bildwinkel. Charakteristisch für das Fisheye ist außerdem sein kreisrund verzerrter Abbildungseffekt, der wie eine starke Verzeichnung aussieht und dadurch zustande kommt, dass der Abbildungsmaßstab nach außen hin abnimmt (anders ließe sich der große Bildwinkel auch nicht realisieren!). Kleiner Tipp: Gerade Linien bleiben gerade, wenn sie durch den Bildmittelpunkt führen! Außer dem kreisrunden Fisheye gibt es auch noch einen zweiten Typ, bei dem die Abbildung zur vollen Sensorfläche vergrößert wird - über die kurze Seite ergibt sich dann aber logischerweise ein kleinerer Bildwinkel. 

    Weitere Tipps von Christian Westphalen gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis".

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