Licht&Blitz: Welcher Modus fürs Fotografieren mit Blitz?

    Das Fotografieren mit Blitzlicht fängt bei der Wahl des passenden Modus an, von denen jeder seine Vor- und Nachteile hat. Hier ein kleiner Überblick:

    P – Programmautomatik: Die Programmautomatik ist der von Anfängern am meisten genutzte Modus. Die Kamera wählt hier meist eine verwacklungsfreie Belichtungszeit aus (z.B. 1/60s), was dazu führt, dass das Umgebungslicht nicht in die Aufnahme mit einbezogen wird und sich der Hintergrund oft sehr stark verdunkelt.

    Tv – Zeitvorwahl: Dieser Modus ermöglicht es die Belichtungszeit im Voraus auszuwählen und passt dann dementsprechend die Blende der Kamera an. Dies ist zum Beispiel sehr schön, wenn man Bewegungsunschärfe im Foto sichtbar machen möchte.

    Av – Blendenvorwahl: Hat man diesen Modus eingestellt, so lässt sich die Blende im Voraus einstellen. Dies ist insofern hilfreich, als dass man eine genaue Kontrolle über die Schärfentiefe erhält. Die Kameraautomatik passt dementsprechend dann die Belichtungszeit an. Allerdings muss man aufpassen, dass diese nicht zu lang wird, da es sonst schnell zu Verwacklungen kommen kann.

    M – manuelle Einstellung: Die manuelle Einstellung erlaubt es, sowohl Blende als auch Belichtungszeit selbst einzustellen. Damit die Werte auch einigermaßen zueinander passen, misst man am besten zunächst das Umgebungslicht und passt die Kombination von Blende und Verschlusszeit dann dementsprechend an. Bleibt die Lichtsituation der Aufnahme gleich, so braucht man nichts mehr zu verändern und kann in diesem Modus weiterarbeiten. Der Blitz arbeitet im M – Modus automatisch.

    Wichtig: Ein Blitz kann nur bis zu einer Belichtungszeit von 1/250s korrekt auslösen, für noch kürzere Belichtungszeiten bräuchte man einen höher frequentierten High-Speed-Blitz, der dann allerdings auch eine geringere Reichweite aufweist.

    Weitere Tipps von Björn Göttlicher gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Fotografieren wie ein Profi".

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