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    Grundlagen: Die Blende

    Die Blende ist eine annähernd kreisförmige Öffnung, die sich verkleinern und vergrößern lässt, um die einfallende Lichtmenge im Objektiv zu regulieren. Im übertragenen Sinn ist sie die Iris der Kamera.

    Es gibt spezifische Blendenzahlen, die den verschiedenen Öffnungsweiten jeweils zugeordnet werden. Die Fläche der Öffnung verkleinert sich um den Faktor 4, wenn sich der Durchmesser der Blendenöffnung halbiert. Das heißt, dass lediglich ein Viertel der gesamten Lichtmenge noch durchgelassen wird. Außer der Bildhelligkeit beeinflusst die Blende auch die Bildschärfe. Wird die Blende ein wenig geschlossen, steigert das die Schärfe, weil dadurch natürliche Abbildungsfehler und Unschärfekreise der Linse umgangen werden. Es ist Fingerspitzengefühl gefragt: Zu weites Abblenden erzeugt Beugungsunschärfe! Hilfe zur Anwendung der Blende gibt es hier.

    Weitere Tipps zu Fotografie-Grundlagen gibt es in den Fotoworkshops von Martin Timm.

    Verschiedene Blendenöffnungen an einem Objektiv. Fotografieren lernen im Fotokurs. Animation: »Irisblende des Zuiko MC 1:1,8/50 mm (OM-System)« by (c) Rudolfo42 (CC BY-SA 3.0 - https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)
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