Grundlagen: Die Blende

    Die Blende ist eine annähernd kreisförmige Öffnung, die sich verkleinern und vergrößern lässt, um die einfallende Lichtmenge im Objektiv zu regulieren. Im übertragenen Sinn ist sie die Iris der Kamera. Jeder Öffnungsweite ist eine bestimmte Blendenzahl zugeordnet. Halbiert sich der Durchmesser der Blendenöffnung, verkleinert sich die Fläche der Öffnung um den Faktor 4, das heißt: Es wird nur noch ein Viertel der Lichtmenge durchgelassen. Außer der Bildhelligkeit beeinflusst die Blende auch die Bildschärfe. Wird die Blende ein wenig geschlossen, steigert das die Schärfe, weil dadurch natürliche Abbildungsfehler und Unschärfekreise der Linse umgangen werden. Es ist Fingerspitzengefühl gefragt: Zu weites Abblenden erzeugt Beugungsunschärfe! Hilfe zur Anwendung der Blende gibt es hier.

    Weitere Tipps von Christian Westphalen gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis".

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