Grundlagen: Der Bildwinkel

    Der Bildwinkel gibt an, wie weit im Sinne eines Winkels der durch die Bildränder begrenzte Raum ist, den eine Kamera mithilfe eines bestimmten Objektivs erfassen kann. Man könnte sagen, was für den Menschen der Sehwinkel ist, ist für die Kamera der Bildwinkel. Die bestimmenden Parameter sind hier Brennweite und die Sensorgröße. Dabei gilt: Je länger die Brennweite, desto kleiner der Bildwinkel und desto mehr stellt sich auch ein „Fernglaseffekt“ ein. Fisheye-Objektive sind dafür bekannt, mit einem Bildwinkel von 180° den weitesten Raum zu erfassen. Getoppt wurde dies allerdings durch ein „Super-Fisheye“ von Nikon, das mit 220° Bildwinkel sogar nach hinten „gucken“ konnte. Aufpassen muss man zusätzlich auf die Sensorgröße: Bei Sensoren unter dem Kleinbild-/Vollformat kommt für die Bildwinkelberechnung noch der Cropfaktor dazu.

    Weitere Tipps von Christian Westphalen gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis".

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