Filter: Farbfilter

    Farbfilter kommen heutzutage kaum noch zum Einsatz, da sich ihre Wirkung digital sehr leicht rekonstruieren lässt. So gibt es zum Beispiel in Photoshop diverse Farbfilter-Funktionen, durch die man je nach Belieben die Farbigkeit eines Fotos verändern kann. Jeder Filter hat dabei seine bestimmte, eigene Wirkungsweise.

    Der Blaufilter beispielsweise sorgt dafür, dass Himmelsaufnahmen wieder hell werden und Hauttöne dunkler erscheinen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er die warmen Farben kälter erscheinen lässt und dafür Schattentöne aufhellt. Der Grünfilter wird oft in der Landschaftsfotografie verwendet, da er den Landschaftsaufnahmen mit hohem Grünanteil eine frische Atmosphäre verschafft. Durch die Verwendung des Gelbfilters lassen sich Hauttöne aufhellen und Schatten abdunkeln. Und dann gibt es noch den Rotfilter, den mächtigsten unter den Farbfiltern. Möchte man mehr Dramaturgie in seinen Fotos sehen, so wählt man den Rotfilter, der unter anderem in der Lage ist, einen Himmel Schwarzweiß bis Schwarz darzustellen. Allerdings ist der Rotfilter aufgrund seiner Drastik für viele Aufnahmen - beispielsweise Portraits - ungeeignet.

    Weitere Tipps von Björn Göttlicher gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Fotografieren wie ein Profi".

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