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    Die Blende: Schärfentiefe und hyperfokale Distanz

    Die Schärfentiefe entscheidet über den Bereich in einem Foto, der scharf zu sehen ist. Hier redet man dann von „Fokusebene“. Wenn zum Beispiel eine Person im Vordergrund scharf gestellt ist, der Hintergrund jedoch unscharf, so redet man von geringer Schärfentiefe. Je höher die Schärfentiefe, desto schärfer ist also das Gesamtbild, unabhängig von der Anzahl der Ebenen. Abhängig ist sie vom Objektiv, der Blendeneinstellung und der Distanz bzw. Nähe zum Objekt. Je weiter man „abblendet“, desto mehr Schärfentiefe erhält man. Aber Vorsicht! Ab Blende f16 setzt die sogenannte „Beugungsunschärfe“ ein. Ein Objektiv besitzt einen bestimmten Bereich in dem es die größte Leistung erzielt. Dieser hört bei den meisten Objektiven bei spätestens f16 auf. Alles was danach folgt, ist außerhalb der Objektivbestleistung und ist daher häufig beugungsunscharf.

    Wenn das Ziel eine hohe Schärfentiefe ist, sollte man darauf achten, auf „Unendlich“ zu fokussieren, was dann gerade noch im Schärfebereich der eingestellten Blende liegt. Der Bereich hinter „Unendlich“ hat hier wenig Bedeutung. Somit wird die höchstmögliche Schärfentiefe erreicht. Das Ganze nennt man hyperfokale Distanz.

    Pexels (Pixabay)
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