Die Blende: Naturgesetz der Beugungsunschärfe

    Die Beugungsunschärfe ist daran Schuld, dass die Abbildungsleistung von Objektiven durch Abblenden nicht unendlich weit verbessert werden kann. Nur bis zu einem gewissen Punkt kann man auf diese Weise ein Bild schärfer bekommen, aber hinter diesem gewissen Punkt liegt die Beugungsunschärfe. Sie wird stärker, je keiner die Blendenöffnung ist. Bei einer DSLR (digitale Spiegelreflexkamera) gerät man beispielweise ab ungefähr Blende f11 in den Beugungsunschärfebereich, bei einer Kompaktkamera mit sehr kleinem Sensor eventuell sogar schon ab f4,5. Blende f22 kann im Einzelfall jedoch immer noch einen guten Kompromiss zwischen Schärfentiefe und Beugungsschärfe darstellen. 

    Weitere Tipps von Christian Westphalen gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Die große Fotoschule - Digitale Fotopraxis".

    Wenn Sie das Thema interessiert, dann finden Sie ausführliche Erläuterungen im hier abgebildeten Band »Die große Fotoschule« von Christian Westphalen im Rheinwerk Verlag.
    Kursvorschläge
    Weitere Tipps