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    Architektur mit dem Tele

    Die wichtige Erkenntnis bei der Architekturfotografie mit dem Teleobjektiv ist, dass beim Fotografieren aus größerer Distanz die urbane Struktur verdichtet wird. Verdichtet heißt: Größere Distanzen werden auf einem engeren Raum zusammengepackt, flach gepresst. Gebäude oder andere Motive, die eigentlich weit voneinander entfernt sind, scheinen sich ganz nah zu sein. Es tritt der einem Weitwinkel entgegengesetzte Effekt ein.

    Arbeiten Sie hier am besten vom Stativ aus, verwenden Sie eine niedrige ISO-Einstellung, und benutzen Sie die Blendenvorwahl Av, um die Schärfentiefe zu kontrollieren. Das Stativ ist auch deswegen sinnvoll, um Verwacklungen zu vermeiden, die entstehen können, wenn Sie stärker abblenden, um eine größere Tiefenschärfe zu erreichen. Auch lässt sich vom Stativ die Bildkomposition am besten kon­trollieren und gegebenenfalls korrigieren. Es gibt Ihnen mehr Ruhe und Kontrolle.

    Je höher Ihr Standpunkt ist und je weiter weg Sie sich vom Objekt befinden, desto unwahrscheinlicher werden stürzende Linien. Achten Sie aber dennoch unbedingt auf eine gerade Linienführung und darauf, dass Sie die Kamera gerade ausrichten. Dabei wirkt eine kleine Wasserwaage Wunder.

    Weitere Tipps von Björn Göttlicher gibt es in seinen Fotokursen und in seinem Buch "Fotografieren wie ein Profi".

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