• Spachtelexperimente mit Beize und Pigmenten

Spachtelexperimente mit Beize und Pigmenten

Kursleitung:Angelika Biber
Ort:Worpswede - Hotel Buchenhof
Datum:11.02.2018 - 17.02.2018
Technik: Abstrakt Acryl Mischtechnik Pigmente
Preis:ab 799 € pro Person

Experimentieren Sie mit vielfältigen Materialien und tauchen Sie ein in die Welt der prozessorientierten Malerei! Ein Kurs, der Ihrer Kreativität freien Lauf läßt.

Spontan und frei beginnen wir mit einer Grundierung der Leinwand mit verschiedenen Materialien: Sand – natur oder gefärbt – oder Kaffee verschaffen uns einen ersten Untergrund und helfen uns, direkt in den Prozess zu kommen. Als nächste Schicht kommen selbst angerührte Spachtelmassen hinzu. Die Unregelmäßigkeiten des Auftrags lassen uns Furchen, Kanten, Rillen, Formen und Strukturen entdecken.

Nun beginnt das eigentliche Gestalten: Mit flüssigen Farben wie Beize, Ecoline, Tusche oder Airbrushfarbe wird sofort in die noch feuchte Spachtelmasse gespritzt und geschüttet – wir betrachten begeistert die unzähligen Farbnuancen, die entstehen. Aufgetragene Pigmente, mit Binder fixiert oder an dem feuchten Grund haftend, gehen in Verbindung mit den flüssigen Farben. Ein Spiel, dass wir ausreizen, nicht ohne auch auf Ruhe im Bild zu achten. Ebenso mit Spannung verfolgen wir das Reißen der Spachtelmasse, das wir etwas steuern, aber letztendlich nicht ganz beeinflussen können.

Nun erst kommen der Pinsel und unsere Acrylfarben zum Zuge, indem wir Flächen schließen, beruhigen und weitere Akzente setzen. Jeder Schritt zieht einen weiteren nach sich. Auf diese Weise führt uns die Beobachtung des bisher Geschaffenen durch die weitere Entstehung des Bildes. Es können abstrakte Serien sein, die sich zeigen, aber auch abstrahierte Landschaften, die einen besonderen Reiz und eine wunderbare Leichtigkeit haben.

Eine Umlage für besondere Materialien wird vor Ort abgerechnet.

Zielgruppe: Der Kurs ist für Anfänger ohne Vorkenntnisse und Fortgeschrittene, die interessiert sind, die prozessorientierte Arbeitsweise kennenzulernen oder zu vertiefen und neue Materialerfahrungen machen möchten.

Wo wird gemalt?
 In diesem Kurs werden wir im Atelier malen.

Angelika Biber

Angelika Biber

Malerei ist für Angelika Biber-Najork Weiterentwicklung und Bewegung. Zu malen, etwas zu „erschaffen“, ist ihr ein inneres Bedürfnis. Beim Malen findet sie Abstand vom Alltäglichen, sie taucht ein in eine andere Welt. Ihre Arbeitsweise ist zügig, spontan und prozessorientiert. Oft arbeitet sie parallel an mehreren Bildern gleichzeitig.


Die große Bandbreite an gestalterischen Techniken, über die sie verfügt, spiegelt sich in ihren Serien wieder: farbintensive abstrakte Acrylbilder – gespachtelt oder geschüttet, abstrahierte Landschaften mit ungewöhnlichen Materialien wie Teer und Lackfarbe, Aquarelle, Collagen mit Zeichnung und Rostelementen gepaart. Bei der Bildentwicklung spielt oft der Zufall eine große Rolle.

Worpswede - Auf den Spuren einer Künstlerkolonie

Landschaft und Kunst sind in Worpswede eng miteinander verbunden. Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Ort Künstlerkolonie. Maler entdeckten den Reiz der Landschaft und machten Worpswede berühmt. Heute ist aus dem alten Moordorf eine weltweit bekannte Künstlerkolonie und ein beliebter Erholungsort geworden.

Aber Intimität und Atmosphäre sind geblieben, und wer aufmerksam sucht und beobachtet, findet noch heute Spuren des alten  „malerischen“ Worpswede: reetgedeckte Bauernhäuser entlang der Moorkanäle gibt es noch genauso wie die alte Windmühle.

Die Entstehung der Künstlerkolonie Worpswede wird dem Bremer Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl zugeschrieben. Im Jahre 1863 bereiste Kohl das Teufelsmoor und beschrieb es als motivisch so interessant, dass sich einige Künstler 1889 berufen fühlten, sich am Teufefsmoor niederzulassen und eine Künstlerkolonie zu gründen.

Zu den Pionieren gehörten Fritz Mackensen, Hans am Ende und Otto Modersohn. Es folgten 1893 Fritz Overbeck und 1894 Heinrich Vogeler. Paula Becker, die 1901 Otto Modersohn heiraten sollte, kam ab 1898 zur Gruppe. In Worpswede können Sie den Spuren dieser großen Künstler folgen.

Hotel Buchenhof

Die Jugendstilvilla „Hotel Buchenhof„ wurde 1997/1998 behutsam renoviert und zum Hotel umgebaut. Der Charme des Originals ist in vielen Details erhalten geblieben, hinzugefügt wurden die Annehmlichkeiten, die Sie von einem **** Sterne Haus erwarten dürfen. Besonders erwähnenswert: Alle Räume und Zimmer wurden individuell im Stil der Jahrhundertwende gestaltet. Der Buchenhof liegt abseits vom Verkehrslärm, auf einem wunderschönen Waldgrundstück. Ein herrlicher Garten mit altem Baumbestand lädt Sie ein, nach dem Frühstück ein wenig umherzugehen und den Vögeln zu lauschen. Das Hotel liegt direkt neben dem berühmten Barkenhoff von Heinrich Vogeler, der aufwändig restauriert wurde und heute ein sehenswertes Museum beherbergt.

Hunde sind im Hotel erlaubt. Ca 7,50/Tag.

 

 

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Leistungsbeschreibung

Land: Deutschland
Ort: Worpswede
Atelier: Alte Molkerei
Unterkunft: Hotel Buchenhof

Leistungsumfang Hotel und Kurs:
6 Übernachtungen mit Frühstück
25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
Ateliermiete ist inklusive.
Preis pro Pers. im DZ mit Bad oder Dusche und WC: 799,- Euro
EZ Zuschlag: 100,- Euro
Begleitperson im DZ mit Frühstück ohne Kurs: 380,- Euro


Anreise ist am Sonntag, Abreise ist am Samstag. Der Kurs geht von Montag bis Freitag. Start um 10:00 Uhr.
Eine Einkaufsliste für Ihren Kurs wird Ihnen rechtzeitig vor Reisebeginn zur Verfügung gestellt. Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Kurs beträgt: 6 Personen. Sie muss bis 2 Wochen vor Kursstart erreicht sein. Die Maximalteilnehmerzahl für diesen Kurs liegt bei 10 Personen.