• Geht nicht, gibt´s nicht – Acryl abstrakt

Geht nicht, gibt´s nicht – Acryl abstrakt

Kursleitung:Ines Kollar
Ort:Worpswede
Datum:25.09.2017 - 29.09.2017
Technik:AbstraktAcrylMischtechnik
Preis:449 € pro Person

Werfen Sie Konventionen über Bord und öffnen Sie sich der experimentellen Malerei. Die unterschiedlichsten Materialien werden durch Spachteln und Schichten zu ungewöhnlichen Strukturen verarbeitet.

Ines Kollars Anliegen ist es, dass Sie sich als Kursteilnehmer ganz auf die experimentelle Malerei einlassen. Um dies zu erreichen, arbeitet sie mit verschiedenen Materialien, wobei sie Acrylfarben besonders schätzt. Diese bieten flexible Verarbeitungsmöglichkeiten, sind sehr strapazierfähig und passen sich allen Materialien, Stilen und Motiven, ob abstrakt oder gegenständlich an.

Ines Kollar möchte Sie in diesem Kurs dazu anregen, die vielen möglichen Techniken in der abstrakten Acryl-Malerei auszuprobieren. Durch Spachteln, Schichten und das Einarbeiten weiterer Materialien, bilden sich ungewöhnliche Strukturen. In diesem schöpferischen Prozess werden die Flächen abwechselnd dem Zufall überlassen, dann wieder 'entdeckt' und ganz bewusst sortiert oder überarbeitet. Ausdrucksstärke entsteht klassisch durch den Einsatz von Farbe und Form, aber auch durch Verwendung von Pasten, Sand, Stoffen oder strukturierten Papieren. Von vorne herein soll nichts feststehen – alles wird spontan entschieden. Einfach sich einlassen und sich etwas zutrauen, die Malweise, die eigene „Handschrift“ und das „Handwerk“ entwickeln, vertiefen oder verfeinern.

Ines Kollar lässt den Teilnehmern freie Hand; sie animiert zum Experimentieren und wartet mit ihrer lehrreichen Kritik ab, bis ein Bild fertig gestellt ist. Sie möchte erreichen, dass Teilnehmer sich frei machen von Konventionen und ihren Emotionen freien Lauf lassen. Kurzum, es wird experimentiert, was die Acrylfarbe und die Strukturmittel hergeben!

Zielgruppe: Abstrakte Malerei für Anfänger und Fortgeschrittene, Talente und Untalentierte, Spontane und Zögerliche, Neugierige und Wissende, also für jeden Menschen der Spaß an Farben hat.

Wo wird gemalt? In diesem Kurs werden wir ausschließlich im Atelier arbeiten.

Ines Kollar

Das große Spektrum ihrer Arbeiten zeigt ihre Vielseitigkeit, von unbeschwerter Heiterkeit bis zu symbolhaften schwereren Sujets.

Ines Kollar lässt eine Welt zwischen Abstraktion und Realität entstehen. Ihre Arbeiten transportieren Impulsivität und Energie und die Freiheit des Schaffens. Ausdruckskraft erwächst aus der bewusst eingesetzten Gegensätzlichkeit der Farben und Formen, auch unter Verwendung von natürlichen Materialien oder Metall, Papier und Tuch. So entstehen ebenso abstrakte wie auch figurative Bilder.

Gestalterisch setzt Ines Kollar Akzente so, dass ihre Werke eine Symbiose aus Abbildung, Symbolik und Abstraktion darstellen und somit den Betrachter anregen.

Zur Homepage von Ines Kollar

1955

geboren in Hamburg

seit 1990

Künstlerische Aus- und Weiterbildung bei Graziella Drössler – Pentiment, internationale Summer Academy of Art, Universität Hamburg

seit 2004

selbstständig als freischaffende Künstlerin und Dozentin u.a. bei der Hamburger Sommerakademie

2005

Ausstellung im Posco-Art-Museum in Seoul

2009

Teilnahme an der 19. Kunstmesse im Frauenmuseum in Bonn
Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, USA, Seoul, Südkorea, Green Island

Ines Kollar lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Pinneberg bei Hamburg

Worpswede - Auf den Spuren einer Künstlerkolonie

Landschaft und Kunst sind in Worpswede eng miteinander verbunden. Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Ort Künstlerkolonie. Maler entdeckten den Reiz der Landschaft und machten Worpswede berühmt. Heute ist aus dem alten Moordorf eine weltweit bekannte Künstlerkolonie und ein beliebter Erholungsort geworden.

Aber Intimität und Atmosphäre sind geblieben, und wer aufmerksam sucht und beobachtet, findet noch heute Spuren des alten  „malerischen“ Worpswede: reetgedeckte Bauernhäuser entlang der Moorkanäle gibt es noch genauso wie die alte Windmühle.

Die Entstehung der Künstlerkolonie Worpswede wird dem Bremer Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl zugeschrieben. Im Jahre 1863 bereiste Kohl das Teufelsmoor und beschrieb es als motivisch so interessant, dass sich einige Künstler 1889 berufen fühlten, sich am Teufefsmoor niederzulassen und eine Künstlerkolonie zu gründen.

Zu den Pionieren gehörten Fritz Mackensen, Hans am Ende und Otto Modersohn. Es folgten 1893 Fritz Overbeck und 1894 Heinrich Vogeler. Paula Becker, die 1901 Otto Modersohn heiraten sollte, kam ab 1898 zur Gruppe. In Worpswede können Sie den Spuren dieser großen Künstler folgen.

Leistungsbeschreibung

Land: Deutschland
Ort: Worpswede
Atelier: Alte Molkerei

Leistungsumfang nur Kurs:
25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
Ateliermiete ist inklusive
449,00 Euro

Der Kurs geht von Montag bis Freitag.

Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Kurs beträgt: 7 Personen. Sie muss bis 2 Wochen vor Kursstart erreicht sein. Die Maximalteilnehmerzahl für diesen Kurs liegt bei 12 Personen.