• Foto: Mark Robertz

Oman

Wer die Landschaften aus den Märchen von 1001 Nacht kennenlernen möchte, sollte das Sultanat Oman besuchen. Umschlungen vom Arabischen Golf und dem Indischen Ozean begeistert das Sultanat durch zerklüftete Felsstrukturen und steile Hänge im Hadschar-Gebirge und im Dschabal al-Achdar. Ursprünglich erhaltene Bergdörfer und tropische Oasenstädte in den Trockentälern Wadis, die sich zum Meer hinschlängeln, sind Zeugen einer uralten Besiedlung. Trockener ist es eindeutig in den Wüsten: das „leere Viertel“ Rub al-Khali mit sich ständig verändernden Sanddünen, die kleinere Wüste Wahiba, versteinerte Muschelfelder, weiße Kalksteinformationen und Salzkrater – die Farb- und Formenvielfalt scheint unendlich.  Aber in der Ebene gibt es auch grüne Wiesen mit grasenden Kamelen und lebendige Städte auf der alten Weihrauchstraße, in deren Souks, Palästen und Moscheen man mitten im Orient aus dem Bilderbuch ist. Unter dem klaren Sternenhimmel der Wüste werden alte Märchen zur Wirklichkeit.

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