• Foto: Michael Lohmann

Arktis: Spitzbergen, Grönland und Island

Spitzbergen

Nördlich des Polarkreises im rauen Meer des Nordatlantiks und des arktischen Ozeans liegt die Inselgruppe Svalbard mit ihrer Hauptinsel Spitzbergen. Obwohl sie zu Norwegen gehört, sind die Bewohner international. Nach Walfang, Bergbau und Forschung bringt heute auch der Tourismus einige Besucher auf die Inselgruppe. Der größte Teil von Spitzbergen ist kaum berührte Wildnis: Steilküsten, Gletscher, schroffe Berge und die Tundra bieten einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause. Der Golfstrom sorgt im Westen für mehrere eisfreie Monate, in denen von den Gletschern eindrucksvoll Eisberge ins Meer gleiten. Trotzdem kommt es auch im Sommer zu Schneefällen, Nebel oder stürmischen Winden. In Longyearbyen geht die Sonne etwa vom 20. April bis zum 26. August nicht unter – also immer genug Licht, um spannende Eindrücke der Landschaft zu gewinnen!

Grönland

Gegenüber der größten Insel der Welt wirkt Svalbard winzig: Zu achtzig Prozent mit Inlandeis bedeckt umfasst die unvergletscherte Fläche Grönlands immer noch 350000m². Im arktischen Klima gedeihen im Süden in geschützten Tälern kleine Birkenwälder, die gen Norden in Tundren, Moorlandschaften und Feuchtgebiete übergehen. Im Norden und Inland befindet sich die riesige Polarwüste. In Grönland brüten regelmäßig 52 Vogelarten. Die Säugetierfauna Grönlands ist artenreicher als auf Spitzbergen: Hier leben Eisbär, Polarwolf, Eisfuchs, Hermelin, Halsbandlemming, Moschusochse, Rentier und Schneehase. In den Küstengewässern Grönlands werden viele verschiedene Walarten gesichtet.

Island

Siehe Kursorte/Island

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