• Foto: Martin Stock

Amrum

Die nordfriesische Insel Amrum besteht eigentlich aus zwei Teilen: Der atemberaubende Kniepsand bietet mit circa 10 km² einen Strand mit jede Menge Platz für Badende und Strandkörbe, die sich aber auf der weiten Fläche und in den hohen Dünen fast verlieren. Auf dem Geestrücken der Inselmitte liegen Amrums 5 kleine Ortschaften. Die „sprechenden“ Grabsteine bei der Inselkirche erzählen vom alten Leben der ehemaligen Walfänger und Seeleute. Umgeben ist die Insel vom nordfriesischen Wattenmeer mit all seinen tierischen Bewohnern. Auf den Sandbänken warten die Heuler auf ihre Robbenmütter. Eiderenten, Austernfischer, Möwen und zahllose andere Seevögel nisten in Salzwiesen und Dünen, eine Vielzahl von Zugvögeln findet in der Heide und Marschwiesen ein vorübergehendes Zuhause und Landvögel singen im Kiefer-, Fichten- und Birkenwald. Einen Überblick über die faszinierende Natur des Wattenmeers erhält man von Amrums Wahrzeichen – den 41,8m hohen Leuchtturm bei Wittdün.

Anreise:

Die Fähre nach Amrum geht von Dagebüll aus. Von April bis November ist der Bahnhof „Dagebüll Mole“ von vielen Bahnhöfen in Deutschland ohne Umsteigen zu erreichen.
Auto entweder auf kostenpflichtigem Parkplatz in Dagebüll parken oder mit auf die Insel nehmen: Den Fährplatz sollte man aber vorher anmelden. Es wird darum gebeten, das Auto nur als „rollenden Koffer“ zu verwenden. Zwischen den Orten pendeln Busse, darüber hinaus gibt es eine große Anzahl von Rad- und Wanderwegen.
Alternative Fähranschlüsse: ab Nordstrand durch das Halligmeer (nur Personen, keine Autofähre)

http://www.faehre.de/

Mit dem Flugzeug: Flug nach Westerland(Sylt), von Hörnum aus mit der MS Adlerexpress in 45 min nach Amrum

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