• Experimentelle Architekturfotografie

Experimentelle Architekturfotografie

Kursleitung:Martin Timm
Ort:Hamburg
Datum:06.09.2017 - 10.09.2017
Technik:AbstraktArchitekturFotografieStreet
Preis:499 € pro Person

In dieser hanseatischen Fotowoche lernen Sie, die Schönheit von Architektur zu erfassen und mit der Kamera zu betonen. Von der reinen Abbildung soll es aber auch in die Abstraktion gehen.

Unterhaltsam und kompetent geht es zunächst in die aufnahmetechnischen, kompositorischen und ‚motivmagischen’ Tiefen moderner Architekturfotografie. Traumobjekt, Anziehungspunkt und Herausforderung zugleich: Speicherstadt, HafenCity und Freihafen. Hier misst sich geometrische Strenge mit freiem Schwung. Die Motivsuche fällt leicht – futuristische Kompositionen sind genauso möglich wie die freie organische Inszenierung des Morbiden.

In diesem Kurs werden Sie etwas lernen über Harmonie, Rhythmus und Proportion in der Architektur. Denn es geht darum, das atmosphärische Wesen eines Gebäudes mit der Kamera zu deuten. Unser erstes Ziel wird es sein: die vielen Formen zu vereinfachen, Komplexes zu vermindern, um auf den Punkt zu kommen. Ziel ist es, zu einer „straighten“, klaren Komposition zu gelangen.

Im zweiten Teil werden wir experimentieren, um zu einer gezielten, wohlkoordinierten Abstraktion zu gelangen.

Was erwartet Sie in diesem Kurs:

Architektonische Foto-Basics: Einstellungen und Bildqualität; Kameratechnik
Umgang mit Witterungslagen
Kunstlicht, Sonnen-, Misch- und ‚gar kein Licht’
Available Light und digitales Zonensystem
Seh-Schule: Blickwinkel, Achtsamkeit und Wahrnehmung
Spielarten der Komposition
Klassische und experimentelle Umsetzungen

Zielgruppe: Dieser Kurs richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene.

Kurszeiten: Die Kurszeiten werden flexibel mit dem Dozenten geregelt und den Lichtverhältnissen und Witterungsbedingungen individuell angepasst. Wir werden teilweise morgens sehr früh und abends sehr spät fotografieren.

Martin Timm

Martin Timm konzipiert Fotoarbeiten, meist in Sequenzen, oft nach literarischen Vorlagen. Die Reihen entstehen jeweils in unterschiedlichen Techniken, in freier Natur oder drinnen.

Oft arbeitet Timm unter besonderen Lichtverhältnissen, während der blauen Stunde, sogar bei Nacht. In der Tiefe des fotografischen Mediums sucht er zunächst visuelle Ordnung und Orientierung. Hierfür nutzt er vorgefundene oder selbstgemachte Formen und Strukturen, oder er arbeitet mit dem Klischee eines Alltagsobjekts.

Das grafische Eigenleben des oft dunkel gehaltenen, aus Tele-Distanz geschossenen Nebeneinanders von Formen, Strukturen und Linien macht die besondere Qualität aus. Ein Wasserfall wird zur Skulptur, drei Wäscheklammern zu bunten Tänzerinnen – das passiert nur auf Fotografien von Martin Timm!

Zur Homepage von Martin Timm

1961

geboren in Hamburg

1978 - 1981

Lehre zum Fotografen

1982 - 1987

FH-Studiengang Fotoingenieurwesen mit Schwerpunkt: Bildgestaltung und Komposition

1987 - 1991

Fachlabor und diverse Assistenzen bei Werbe- und Architekturfotografen

seit 1991

Tätigkeit als freischaffender Fotograf mit dem Spezialgebieten: Stills, Food, Architektur, Natur, insbesondere Nacht und Nebel – und: abstrakt

seit 1995

Dozent für verschiedene fotografische Spezialgebiete

2010

erschien sein Lehrbuch "Die Kunst der Architekturfotografie"

2014

erschien sein Bildband und Lehrbuch ,Haiku fotografieren’ 

Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Italien

Martin Timm lebt und arbeitet als Fotograf, Dozent und Autor in Ratingen

Magnet Hamburg

Mit mehr als vier Millionen Besuchern jährlich ist Hamburg eines der attraktivsten Tourismusziele in Deutschland.
Zu den Highlights gehören die Hamburger Innenstadt samt Binnenalster, der Hafen mit den St. Pauli Landungsbrücken, St. Pauli mit der „sündigen Meile“ Reeperbahn und die bekannten Hamburger Bauwerke wie das Wahrzeichen Michel. Darüber hinaus kann man den Altonaer Fischmarkt, die Speicherstadt oder den Hamburger Hafen bei einer Schifffahrt erkunden.

Kultur und Entspannung

Hamburg hat über 120 Theater und Museen und verfügt über international bekannte Galerien wie die Hamburger Kunsthalle und das Bucerius Forum. Aber auch für ausgedehnte Spaziergänge findet man reichlich Möglichkeiten: entlang der Elbe in Övelgönne, wo es viele kleine Fischerhäuschen gibt, oder bei einem Gang durch das Treppenviertel am Süllberg, mit seinen verwinkelten Treppen und Gassen und den kleinen Häuschen am Elbhang.
Nicht zu vergessen die wunderbaren Parks Hamburgs, die zahlreiche malerische Motive bieten.
Auch abends ist in Hamburg für reichlich Abwechslung gesorgt: Egal ob Ihnen der Sinn nach Live Musik, einer kulinarischen Entdeckungsreise oder nach einem Musical steht, in Hamburg werden Sie sicher fündig.

Hamburger Kunsthalle

Ein Besuch der sich lohnt: Die Hamburger Kunsthalle besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen zur Malerei des 19. Jahrhunderts.
Die in historischer Abfolge eingerichteten Säle nehmen ihren Anfang mit dem Werk Philipp Otto Runges, der neben Caspar David Friedrich der wichtigste Maler der Frühromantik war. Die französische Malerei aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildet einen weiteren Schwerpunkt. Hier sind Meisterwerke nahezu aller berühmten Maler der Zeit ausgestellt. Sie können hier die großen Hauptwerke des Realismus und Impressionismus bewundern.

Wasserkunstinsel Kaltehofe

Drei Bereiche bietet diese neue Besucherattraktion für Hamburg: Das Industriedenkmal Kaltehofe, das Museum zur Geschichte der Wasserkunst und einen ökologischen Naturlehrpfad.

Leistungsbeschreibung

Land: Deutschland
Ort: Hamburg
Unterkunft: gerne sind wir bei der Vermittlung von Adressen behilflich
Treffpunkt / Atelier: Hamburg, Schanzenviertel

Leistungsumfang:

25 Stunden Kurs bei einem qualifizierten Kursleiter
Der Kurs geht von Mittwoch bis Sonntag.
Start am Mittwoch um 10:00 Uhr.
Ateliermiete ist inklusive.
Preis: 499,- Euro

Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Kurs beträgt: 6 Personen. Sie muss bis 2 Wochen vor Kursstart erreicht sein.
Die Maximalteilnehmerzahl für diesen Kurs liegt bei 12 Personen.