Piotr Sonnewend – seine Arbeiten

Piotr Sonnewends vielseitiges Schaffen lässt sich nur schwer zusammenfassen: Skulptur, Malerei, Druckgrafik und vieles mehr. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Interessen liegt aber vor allem im Bereich von Zeichnungen, Lithographie, Bühnenbild und Performance. In seinen zweidimensionalen Arbeiten nutzt er die Eigenschaften des jeweiligen Materials und der Technik, um in meist monochromer Farbgebung reichdifferenzierte Bildflächen zu entwickeln. Besonders eindrucksvoll sind dabei seine Zeichnungen: mal sind es Menschen und Gesichter, die mit ausdrucksvoller Mimik aus den Schatten der abgedunkelten Bildfläche heraustreten,  - oder auch mal Schweine, die fröhlich aus der Bildebene herauszubrechen scheinen.

Zur Website von Piotr Sonnewend

Vita

1953

geboren in Poznan (Polen)

1973 - 1979

Studium an der Kunstakademie Posen: Lithografie, Illustration&Plakat; Zeichnung; Bildhauerei

Praktikum im Fach Bühnenbild am Szajna Studio Theater, Warschau, 1979

1981

Übersiedlung in die BRD

seit 1989

diverse Lehraufträge und Gastprofessuren in Deutschland und Polen

Leitung von internationalen Kunstprojekten

Veröffentlichung des 1.Buches:„Monochrome Zeichnungen“

2011

Veröffentlichung des 2. Buches: „Monochrom Zeichnen“

Auszeichnungen für seine grafischen Arbeiten, mit dem „Wroniecki-Preis“ für Zeichnung und für das beste Bühnenbild des Jahres

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Sonnewends Werke sind im Besitz der Nationalmuseen Posen und Brüssel, des Rubens-Museums Siegen und verschiedener Städtischer Galerien in Belgien, Polen, Niederlande und Deutschland

Piotr Sonnewend lebt und arbeitet in Legden.

Dozent im Profil

Piotr Sonnewend – der Mensch:

Die umfangreiche künstlerische Ausbildung ergänzte Piotr Sonnewends Talent, das ihm in die Wiege gelegt wurde. Gemeinsam mit Werken seines Großvaters - einem bekannten Maler und Karikaturisten – konzipierte er auch eine Ausstellung. Umfangreich sind aber vor allem auch seine Erfahrungen als Dozent und Kunstprofessor – für jede Altersstufe. Am Anfang steht für ihn weniger ein Thema, sondern das Spiel mit der Form – und diese Freiheit möchte er auf seine ruhige und sympathische Art auch an seine Kursteilnehmer weitergeben. Ohne eigene Erwartungen geht es um die Lust am Zeichnen nach einer simplen Technik, nicht akademisch, sondern darum eine Emotion zum Ausdruck zu bringen.

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