Lisa Schulte – ihre Arbeiten

Ihre Arbeitsweise als Bildhauerin lässt sich mit Worten zunächst ganz einfach beschreiben: Sehen, assoziieren, freilegen- eine konstruktive Festlegung in der Entdeckung von Stein. Und doch ist es natürlich mehr: Da gibt es den entscheidenden Impuls beim Drehen und Wenden des gebrochenen Steins. Durch das Abtragen von Material wird ein schöpferischer Prozess in Gang gesetzt. Durch den Kontrast von grob und fein, naturbelassen und poliert ergibt sich die Vielfalt in der Darstellung des Menschen. Diese steht im Mittelpunkt von Lisas Arbeit. Der Bruch selbst als Teil der Skulptur zeigt im Zusammenspiel mit dem geformten Teil Charakter, Haltung und Bewegung – unterstützt durch die natürliche Farbgebung des Materials.

Zur Website von Lisa Schulte

 

Vita

1952

geboren in Rosendahl (Münsterland)

1976 - 2004

Kunsterzieherin an einer Realschule, Recklinghausen

2002

Beginn an freien bildhauerischen Arbeiten

seit 2003

jährlicher Arbeitsaufenthalt in einem Steinbruch in Anröchte

2012

Gründung und Eröffnung der Werkstatt “No 15 Atelier im Hof“

seit 2003

regelmäßig Einzel- und Gruppenausstellungen vor allem im Ruhrgebiet und Münsterland, sowie Teilnahme an Veranstaltungsprojekten (Kulturhauptstadt 2010).

Lisa Schulte lebt und arbeitet in Recklinghausen.

Dozent im Profil

Lisa Schulte – der Mensch

Auch wenn sie inzwischen von ihrem Beruf als Lehrerin pensioniert wurde: ihre Berufung ist es geblieben. Mit großer Begeisterung und Leidenschaft gibt sie ihre Liebe zur Bildhauerei, zum Material Stein, zu den – durch viel Staub hindurch entstehenden – Formen weiter. Mit viel positiver Energie und durch ruhiges, geduldiges Zuhören verhilft sie jedem einzelnen Kursteilnehmer dazu, zum passenden Stein zu finden und eine ganz persönliche Skulptur entstehen zu lassen. Ihr ist es wichtig, eine konzentrierte und sehr entspannte Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die jedem seinen eigenen Raum für die Freude am Tun und die beglückende Erfahrung des eigenen Werks gibt.

 

 

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