Elke Jungbluth - ihre Arbeiten:

Die Arbeiten von Elke Jungbluth zeichnen sich durch die Verbindung von vielfältigen Materialien und Ausdrucksweisen aus, die sie spielerisch und experimentell einsetzt. Häufig im Kontext der abstrahierten, weiblichen figürlichen Darstellung - ohne perfekte proportionale Abbildung  - geht es ihr dabei um (Lebens-) Haltung und Ausdruck. Sie stellt so einen Dialograum her, in dem Themen wie Veränderung, das Eigene und das Fremde, sowie Autonomie und Vielfalt sichtbar werden. In ihren aktuellen Arbeiten verbindet sie Beton mit Schuttfundstücken zu figürlichen Gestalten – ein Dialog von Vergangenheit, Gegenwart und Vergänglichkeit. Sie liebt es, im Gestaltungsprozess zu versinken, sich dem Zufall hinzugeben und vom Ergebnis überraschen und berühren zu lassen. 

Vita

1962

geboren in Bremerhaven

1978-1990

kaufmännische Ausbildung anschließend Studium Sozialpädagogik

seit 1995

fortlaufende künstlerische Weiterbildung  in den Sparten Malerei, Mosaik- und Plastischer Gestaltung

seit 2003

 Auseinandersetzung mit dem Werkmaterial Beton

1999

Dozentin im künstlerischen Bereich

2000-2002

Weiterbildungsstudium an der HfK, Bremen; parallel Fortbildung im Bereich Kreativitätstraining

Dozent im Profil

Elke Jungbluth - der Mensch:

Elke Jungbluth hegt seit Jahrzehnten eine große Begeisterung für die Kunst von Niki de Saint Phalle und insbesondere für die Nanas, was man in den Kursen spürt und eine ansteckende Wirkung hat. Ihr war es immer ein Anliegen, künstlerische, kreative Prozesse von anderen mit Fach- und Erfahrungswissen individuell und wertschätzend zu begleiten. Die Tätigkeiten als Dozentin und als Künstlerin sind bei ihr gleichberechtigt und werden mit Leidenschaft gelebt. In ihren Kursen schafft sie einen offenen, heiteren kreativen Raum, in dem Ideen entstehen und umgesetzt werden können. Sie bietet ihren Kursteilnehmern respektvolle Unterstützung an und motiviert, eigene Herangehensweisen und Eigensinn auszuprobieren.

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