Bernd Bannach

Seine Arbeiten

Fasziniert vom Feuer, das harte Metalle zu einer formbaren Masse werden lässt, entstehen Bernd Bannachs Arbeiten vorwiegend aus geschmiedetem Eisen. Gerne verwendet er Fundstücke von Schrottplätzen für seine Skulpturen, die sich mit traditionellen Symbolen beschäftigen. Kupferstelen erinnern an erste Schriftzeichen, die in der Abendsonne leuchten, es gibt Schiffe, die wie ferne Silhouetten am Horizont wirken, und Figuren und Vögel, die auf langen Stangen ihr Gleichgewicht halten. Es sind Windspiele, die den Wind sichtbar machen und so im Skulpturengarten die vier Elemente in sich vereinen – entstanden mit Schrott, Schmiedefeuer, Hammer, Amboss, Schweißgeräten und Hand und Herz.

Der Mensch

"Ein Schmiedekurs schmiedet eben zusammen - auch die Gruppe". Das Miteinander und das Zwischenmenschliche ist Bernd Bannach in seinen Kursen genauso wichtig, wie seine Kursteilnehmer von dieser vermeintlich kräftigen und männlichen Technik zu begeistern. Viel Kraft wird nicht gebraucht. Bernd schmiedet bereits mit Kindern, denn die Bärenkräfte werden da gelassen, wo sie herkommen - bei den Sagen und Märchen. Mit seiner gewinnend sympathischen Art lässt er seine Kursteilnehmer das vollbringen, was sie häufig selber nicht für möglich gehalten hätten. Bernd Bannachs Kurse sind eine rundes, autodidaktisch perfekt aufgebautes, ungemein geselliges Erlebnis.

Zur Website von Bernd Bannach

http://www.feuerundeisen.de
Bernd Bannach
1953 
geboren in Duisburg
Metall- und Schmiedeausbildung in der Industrie, Arbeit in verschiedenen Werkstätten, Biologiestudium
1983 
Wiederentdeckung des “alten Berufs“ durch Inbetriebnahme einer verlassenen Schmiede
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