Axel Stephan - seine Arbeiten:

Obwohl ursprünglich mit starkem Interesse an der Handzeichnung, verlagerte sich Axel Stephans Schwerpunkt auf Bildmedien, die weniger prominent den „Abdruck“ der Hand und des Werkzeugs zeigen. Auf die Seriegrafie folgte die Fotografie.

Fotografie ist für ihn ein Medium, das unbedingt der Welt vor der Kamera bedarf und dann gleichzeitig von dieser Wirklichkeit und dem Bildautor handelt.

Obwohl das Entstehen eines Fotos immer wieder verwechselt wird mit der Geschwindigkeit des Kameraverschlusses und der Präzision der Objektiveinstellungen, ist der Akt des Fotografierens mehr: Ein längerer Prozess des Nachdenkens, Planens und Produzierens findet erst einen Abschluss im Moment der Belichtung. Die fotografische Abbildung und die Gestaltung erfordern die gleiche Genauigkeit. Selbst experimentelle Arbeitsweisen profitieren von der Verankerung in technischen Grundlagen.

Zur Website von Axel Stephan

Vita

1953

geboren in Frankfurt am Main

bis 1983

Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich Bildende Kunst, Abschluss Staatsexamen

seit 1985

selbständig als Fotodesigner, Studios in Wiesbaden und Frankfurt

1985 bis heute

Lehraufträge für Fotografie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Hochschule Mainz, dort auch Vertretungsprofessur, weitere Lehraufträge an der Hochschule Rheinmain in Wiesbaden  im Fachbereich Design/Informatik/Medien für das Fachgebiet Fotografie

 

Arbeit als Fotodesigner für Agenturen und Unternehmen hauptsächlich in den Gebieten Stills, Industrie, Architektur und auch People

 

Ausstellungen u.a. “Frankfurter fotografieren Freundlichkeit”, Ausstellung Frankfurter Fotografen in Paulskirche

 

Axel Stephan lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Frankfurt a.M., wo er auch sein eigenes Studio betreibt.

Dozent im Profil

Axel Stephan - der Mensch:

In allen Phasen seiner Beschäftigung mit Fotografie hat Axel Stephan sein erworbenes Wissen an Interessierte weitergegeben. Schon während seines Studiums als Mitgründer einer AG, in Kursen und Workshops und durch seine nebenberuflichen Lehrtätigkeiten vermittelte er seine eigenen Erkenntnisse.
Er hat eine positive Einstellung zum Lernen, wozu auch Fehler, die gemacht, und Irrwege, die gegangen werden, gehören. Die Praxis fotografischen Unterrichts resultiert aus eigenen Erfahrungen: er weiß, welche Techniken vielleicht schwieriger zu verstehen sein könnten und wie man sie trotzdem gut vermittelt.
Nicht zuletzt weiß er, dass er immer auch von seinen Kursteilnehmern lernen kann und jeder von diesen ein Foto machen kann, auf das er selbst stolz, vielleicht sogar etwas „neidisch“ wäre.

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