
- Fotograf: Fritz Dressler
Worpswede - Auf den Spuren einer Künstlerkolonie
Landschaft und Kunst sind in Worpswede eng miteinander verbunden. Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Ort Künstlerkolonie. Maler entdeckten den Reiz der Landschaft und machten Worpswede berühmt. Heute ist aus dem alten Moordorf eine weltweit bekannte Künstlerkolonie und ein beliebter Erholungsort geworden.
Aber Intimität und Atmosphäre sind geblieben, und wer aufmerksam sucht und beobachtet, findet noch heute Spuren des alten „malerischen“ Worpswede: reetgedeckte Bauernhäuser entlang der Moorkanäle gibt es noch genauso wie die alte Windmühle.
Die Entstehung der Künstlerkolonie Worpswede wird dem Bremer Reiseschriftsteller Johann Georg Kohl zugeschrieben. Im Jahre 1863 bereiste Kohl das Teufelsmoor und beschrieb es als motivisch so interessant, dass sich einige Künstler 1889 berufen fühlten, sich am Teufefsmoor niederzulassen und eine Künstlerkolonie zu gründen.
Zu den Pionieren gehörten Fritz Mackensen, Hans am Ende und Otto Modersohn. Es folgten 1893 Fritz Overbeck und 1894 Heinrich Vogeler. Paula Becker, die 1901 Otto Modersohn heiraten sollte, kam ab 1898 zur Gruppe. In Worpswede können Sie den Spuren dieser großen Künstler folgen.
Hotel Buchenhof (Zur Website)
Die Jugendstilvilla „Hotel Buchenhof„ wurde 1997/1998 behutsam renoviert und zum Hotel umgebaut. Der Charme des Originals ist in vielen Details erhalten geblieben, hinzugefügt wurden die Annehmlichkeiten, die Sie von einem **** Sterne Haus erwarten dürfen. Besonders erwähnenswert: Alle Räume und Zimmer wurden individuell im Stil der Jahrhundertwende gestaltet.
Der Buchenhof liegt abseits vom Verkehrslärm, auf einem wunderschönen Waldgrundstück. Ein herrlicher Garten mit altem Baumbestand lädt Sie ein, nach dem Frühstück ein wenig umherzugehen und den Vögeln zu lauschen.
Das Hotel liegt direkt neben dem berühmten Barkenhoff von Heinrich Vogeler, der aufwändig restauriert wurde und heute ein sehenswertes Museum beherbergt.
Seminarhaus Diedrichshof (Zur Website)
In dem von Bernhard Hoetger angelegten, Landschaftspark liegt der denkmalgeschütze historische Diedrichshof. Das Seminarhaus bietet einen Ort zum Wohlfühlen in privater Atmosphäre. Die ruhige Lage und das historische Gartengrundstück lassen die Alltagshektik vergessen. Alle Zimmer sind im Landhausstil individuell gestaltet und mit Dusche/WC sowie Sat-TV, Telefon und W-LAN ausgestattet.
Wichtig: Der Diedrichshof ist ein zauberhaftes architektonisches Kleinod, aber kein Hotel. Es gibt keine klassische Rezeption und nicht das Serviceangebot eines Hotels.
Sollten Sie die Übernachtung in einem klassischen Hotel der privaten Atmosphäre im Diedrichshof vorziehen, lassen Sie uns das bitte bei der Buchung wissen.
Tipp: Fischerhude
Wer es nach einem Tag im quirligen Worpswede gerne etwas ruhiger hat und eine Idee bekommen will, wie verschlafen das Weltdorf vielleicht einmal gewesen ist, bevor die Künstler dort Einzug hielten, dem sei ein Ausflug ins nur 18 km entfernte Fischerhude empfohlen.
Stellen Sie das Auto am Dorfrand ab und machen Sie einen Spaziergang an der historischen Mühle vorbei und dann immer am Wasser entlang auf dem Dietrich-Speckmann Weg. Das Besondere an der idyillischen Umgebung sind die vielen Arme der Wümme, die die Landschaft durchziehen. Noch heute erinnern große, alte Höfe an die Bauern, die hier zu einigem Wohlstand gelangten
Zahlreiche alte Entenhäuser, Bootsschuppen und Stege machen die Vergangenheit auf Schritt und Tritt lebendig.
Ateliers: einige Kurse finden in den Hotel statt. Kurse mit Staffeleien werden im Niels Stenson Haus durchgeführt, welches ca 3 km von den Hotels entfernt liegt. Hier haben wir ein großen, hellen Raum, der ausreichend Platz bietet.
Anreise: mit dem Auto 30 km nördlich von Bremen; mit dem Zug bis Bremen, weiter mit dem Bus 670 nach Worpswede, nächter Flughafen: Bremen












