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Bernd Finkenwirth:

1958 geboren in Berlin
1976-1979

Studium der Malerei und Gemälderestaurierung an der Kunsthochschule in Dresden

seit 1990 Mitglied im Berliner Berufsverband bildender Künstler
1995 "Unterwegs nach Süden" - öffentliche Kunstaktion in Berlin zum Nord-Süd-Konflikt (ausgezeichnet mit dem Köpenicker Umweltpreis)
2000 "Grenzvermessung" - Kunstaktion zur deutsch-polnischen Grenzsituation, Kunstpreis der Stadt Kostrzyn (Küstrin)
2010 Erscheinen des Buches "Bernd Finkenwirth - Altmeisterliche Technik, zeitgenössische Kunst"
Bernd Finkenwirth lebt und arbeitet als Künstler und Dozent in Bleyen an der Oder

Bernd Finkenwirth - seine Kunst:

Bernd Finkenwirths Unterricht bei dem Künstleranatomen Gottfried Bammes hat seine klare, analytische Sicht geprägt. Sein Lebensmotto „Sehen und Verstehen“ hält für Finkenwirth die Tür offen in die frische Luft einer Außenwelt, die in ihrem Reichtum unerschöpflich ist. Nicht der Blick nach innen, sondern der nach außen ist Antrieb seiner Kunst, die Faszination der unglaublichen Formwelten der Natur. Besonders die Bereiche, die sich konventionell der menschlichen Wahrnehmung entziehen, werden ihm zum Gegenstand seiner künstlerischen Arbeit, die klassische Landschaft, das Blumenbild, ja auch der Mensch zum Spezialfall. Einsichten in die Natur, wie sie unter dem Mikroskop sichtbar werden, oder sich durch das Hubble Weltraumteleskop dem menschlichen Blick eröffnen, tragen seine erweiterte Auffassung von dem, was als Natur verstanden werden kann. Aber auch die Gestaltungen des Menschen in der Natur sind immer wieder Themenkomplexe, denen sich Finkenwirth zuwendet. Bei all dem ist ihm eine hohe Kultur der künstlerischen Mittel unverzichtbare Grundlage eines möglichst klaren Ausdrucks.

 

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